Donnerstag, 22. November 2007

La vida de Erasmus es bastante dura

Ja man hat es hier schon nicht leicht als Erasmusstudent. Nicht nur das man den ganzen Tag mit anderen Studenten in der prallen Sonne Kaffee trinken muss, sondern dann muss man auch noch am Wochenende jede Menge Ausflüge unternehmen. Zugegebenermaßen war meine Ausflugsplanung am vergangenen Wochenende sogar für Erasmusverhältnisse ein bisschen ungewöhnlich. Zuerst ging es nämlich für zwei Tage nach Deutschland, und dann noch, zurück in Valencia, zu einem sonntäglichen Ausflug in die Berge. Der eine oder andere wird sich fragen, was macht der Junge denn schon wieder in Deutschland? Nein, nein keine heimliche Geliebte die im Schnee versinkt und die Wärme sucht. Die Telekom hat mal wieder ihre Stipendiaten nach Frankfurt eingeladen. Da durfte ich natürlich nicht fehlen. Zwei Tage bequemes Hotelbett konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Nebenbei hat man natürlich wieder interessante Einblicke in das Unternehmen bekommen, und das ausgegebene Motto GetinTouch kam auch nicht zu kurz. Nach zwei Tagen grauen Himmel war ich dann aber doch wieder froh, zurück in España, die warme Sonne tanken zu dürfen. Mit Philipp und Christian, zwei waschechten Erasmusstudenten, fuhren wir auf gut Glück mit dem Auto Richtung Westen in die Berge. Keiner von uns wusste so richtig, was uns dort erwarten würde. Unser einziger Anhaltspunkt und Wegweiser war eine zweiseitige Touristenbroschüre die Philipp in seiner Wohnung gefunden hatte. Aber auch ohne einer wirklichen Straßenkarte kamen wir gut zurecht. Die Berglandschaft faszinierte uns alle drei ungemein. Nur eine halbe Stunde entfernt von der pulsierenden Großstadt waren wir Mitten im Grünen gelandet. Hier konnten wir uns dann auch bei Kaffe, Sonne und Orangen von unserem anstrengenden Erasmusalltag erholen. Das Studentenleben hier ist eben schon ganz schön hart.
Hasta luego

Excursiónes al fin de semana

Vacaciones en Alemania y el Parc Natural de Serra Calderona

Montag, 5. November 2007

Mis padres llegaron con el sol

Ganz im Gegensatz zu den Jungs aus Stuttgart hatten meine Eltern während ihres dreitägigen Aufenthalts wirklich traumhaftes Wetter. Das musste natürlich genutzt werden, und so waren die drei Tage auch gut ausgefüllt. Auf dem Programm standen neben dem Museum der neuen Künste (IVAM), die Ciudad de las Artes y las Ciencias inklusive L'Oceanogàfic (siehe Bilder), das Mozart Requiem im Palau de la Musica, el centro, sowie natürlich ein ausgiebiges Sonnenbad am Strand. Zwischendurch wurde viel gelaufen und natürlich des öfteren ein café solo, con leche oder cortado zu sich genommen. Da sich ihre Unterkunft direkt im Barrio Carmen befand, dem Ausgehviertel Valencias direkt im Zentrum, kamen wir auch im vollen Umfang in den Genuss der vielfältigen spanischen Küche. Das kam mir natürlich zu Gute, da ich bisher meine dineros eher für die flüssigen Köstichkeiten des Landes verbraucht hatte. Man sollte wissen, dass die Paella und noch so einige andere Spezialitäten ursprünglich aus Valencia stammen. Dazu kommen natürlich noch unzählige köstliche Tapas und vinos. Wir ließen es uns also in jeglicher Hinsicht gut gehen und als dann noch am letzten Tag die Shoppingtour glückte, war der Kurzurlaub perfekt abgrundet. Man könnte vielleicht noch hinzufügen, dass für drei Tage so anständigen Benehmens meinerseits, ich nächstes Wochenende guten Gewissens wieder kräftig einen drauf machen kann :)
Hasta luego

Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Ciudad de las Artes y las Ciencias